ÄRZTE / ÄRZTINNEN


Informationen für ÄrztInnen / KinderärztInnen

13 01 2017

Sprechunflüssigkeiten gehören zur normalen Sprachentwicklung jedes Kindes. Das können zum Beispiel Wiederholungen von Wortteilen und Silben, Dehnungen oder Einschübe sein. Kennzeichnend für normale Unflüssigkeiten ist, dass sie ohne Anzeichen von Anstrengung und mit normalem Stimm- und Atemfluss gesprochen werden.

Wenn dieses "Entwicklungsstottern" in eine chronische Redeflusstörung übergeht, kommen meist Blockaden im Sprechfluss dazu, auch Mitbewegungen im Kopfbereich (z.B. die Lippen zusammenpressen) oder von anderen Körperteilen (z.B. mit dem Fuß aufstampfen). Das ist ein Zeichen dafür, dass das Kind mit Kraftanstrengung versucht, gegen die Unflüssigkeiten anzukämpfen, hier ist meist auch schon ein Störungsbewusstsein vorhanden.

Wenn die Eltern von den Sprechunflüssigkeiten ihres Kindes verunsichert sind, können Sie als Arzt/Ärztin den Eltern empfehlen, die Unflüssigkeiten bei einer Logopädin/einem Logopäden mit Erfahrung in der Therapie stotternder Kinder abklären zu lassen. Die Logopädin/Der Logopäde kann auch Tipps geben, wie die Bezugspersonen das Kind durch richtiges Verhalten fördern können.


Buchempfehlungen

Erstinformation und Ratgeber für ÄrztInnen

Infoblätter und Infobroschüren

Neu Infobroschüre für KInderärztInnen - Version 2013

Broschüre "Frühkindliches Stottern (Informationen für KinderärztInnen)"

Infoblatt des LKH Klagenfurt - Stottern früh erkennen und früh behandeln

Fachartikel - Störungsbilder im Überblick

"Redestörungen" (Sprechstörungen) und "Sprachstörungen im Überblick"
auf Sprachheilpaedagogik.at (Österr. Gesellschaft für Sprachheilpädagogik - ÖGS)

Links für ÄrztInnen

SprachHeilWiki - Stottern bei Kindern / phasenweise Unflüssigkeiten

Informationshefte der deutschen Gesellschaft für Sprachheilpädagogik über Sprachstörungen

Infomaterial der ÖSIS