Buch-Rezension der ÖSIS, Brixnerstraße 3, 6020 Innsbruck, Österreich, Tel. +43 (0)512 584869, Mail oesis@stotternetz.at

Preisangaben ohne Gewähr. Die tatsächlichen Preise können von den ermittelten durch die verschiedenen Mehrwertsteuer-Sätze in Österreich, Deutschland und der Schweiz geringfügig abweichen. Eventuell anfallende Versandkosten sind bei den Preisangaben nicht berücksichtigt. Es kann sein, dass manche der Bücher/DVDs nicht mehr lieferbar sind. In unserer Bibliothek sind die meisten Bücher/DVDs vorhanden und können ausgeliehen werden.


Buch: Stottern Lebenslänglich hinter Wörtern
Stottern: Lebenslänglich hinter Wörtern

Autor: Marty Jezer
Verlag: Natke
ISBN-13: 978-3-936640-02-1
englische Originalausgabe "Stuttering: A Life Bound Up In Words" 1997
Jahr: 2. Auflage 2007 (Erfahrungsbericht, 242 Seiten)
Preis: € 19,80

Bestellung über die ÖSIS möglich

Zielgruppe: Stotternde, TherapeutInnen und Interessierte

"Als ein Stotterer, der immer Angst vor dem Sprechen hatte, allerdings selten seinen Mund halten konnte, habe ich eine Geschichte zu erzählen."

Marty Jezer war Kolumnist, politischer Aktivist, Autor von Biographien und Büchern über amerikanische Geschichte, und außerdem in der amerikanischen Stotterer-Selbsthilfe engagiert. In diesem Buch erzählt er in dem ihm eigenen spannenden und fesselnden Stil über seine persönliche Entwicklung, gewürzt mit Anekdoten aus seinem Leben, und lässt den Leser an seinem umfangreichen Wissen und seiner Lebenserfahrung teilhaben.

"Somit ist dies ein Buch über Stottern, aber gleichzeitig auch ein Buch über Sprechen, Schweigen und das Vergnügen und die Fallstricke alltäglicher Kommunikation. Als jemand, der sich auf seine Sprechflüssigkeit nie verlassen kann, möchte ich hier die komplexe Dynamik verbaler Kommunikation ansprechen und die Hindernisse beschreiben, die entstehen, wenn der Vorgang des Sprechens nicht funktioniert. Für mich ist Stottern nicht nur eine Behinderung, die eine Herausforderung für das Leben darstellt und die schwer zu überwinden ist; ich sehe es als eine Metapher für andere Behinderungen - physisch oder psychisch, real oder eingebildet - die so vielen Menschen das Leben schwer machen und ihnen den Weg zur Selbstverwirklichung versperren."